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Besser und schneller einschlafen

von Mathias

Wir haben uns vor kurzem den Ritualen nach dem Aufstehen gewidmet, passend dazu möchte ich heute genau über das Gegenteil schreiben. Techniken und Hilfsmittel, um besser einschlafen zu können.

Smartphone weglegen

Wie wäre es wenn ihr einfach mal das Smartphone nicht mit ins Bett nehmt, sondern auf dem Schreibtisch lasst? Oder zumindest soweit weg legt, dass es außerhalb der Griffreite liegt. Man ist doch ständig verführt, nochmal kurz Whatsapp zu checken, weil man ja eh nicht schlafen kann. Und ein YouTube-Video ist auch noch in der Warteschleife.

Das Problem and er Sache: Es wird dadurch nur noch schlimmer. Das blaue Display-Licht senkt die Produktion des Hormons Melatonin, das für unseren Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist. Ihr könnt dadurch schlechter einschlafen und seid am nächsten Tag nicht ausgeschlafen und schlapp.

Genau im umgekehrten Sinne reagiert unser Körper auf orange-rotes Licht, was vielen Menschen enorm beim einschlafen bzw. dem Vorbereiten auf das baldige zu Bett gehen hilft. Wer bereits Systeme wie Philips Hue oder ähnliches nutzt, kann hiervon stark profitieren.

Experten-Tipp am Rande: Philips Hue bietet alternativ auch Lichtkompositionen mit energetisierendem, weißlichen Licht an, das aktivierend und munter machend auf den Menschen wirkt. Wer morgens also schlecht in Schwung kommt oder gegen Abend noch einen Push im Büro braucht, kann auch damit wieder effektiv die erstaunliche Kraft verschiedener Lichtfarben ausnutzen.

Und für alle, die Ihr Smartphone als Wecker nutzen: Es gibt ganz gute digitale Alternativen, wie dieses Gerät.

Yoga-Atmung

Ich hab es selber schon getestet und es hilft mir sehr gut Abends runterzukommen und einzuschlafen. Andrew Weil, Schlafexperte an der Universität Arizona, hat eine Atemübung entwickelt, die sich die 4-7-8 Methode nennt. Dazu legt ihr die Zunge an den Gaumen hinter die oberen Schneidezähne, nun vier Sekunden durch die Nase einatmen, sieben Sekunden die Luft anhalten und zum Schluss acht Sekunden ausatmen. Ihr solltet es zweimal pro Tag über mindestens 4 Wochen üben, damit sich erste Erfolge einstellen und der Körper sich daran gewöhnt Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Hier findet ihr ein Video dazu:

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Einen Block und Stift neben das Bett legen

Wie altmodisch! Block und Stift im digitalen Zeitalter. Mein Vater hat es sich zum festen Ritual gemacht, sich Abends Dinge aufzuschreiben die er am nächsten Tag erledigen muss. Wie oft bin ich schon im Bett gelegen und hab mir gedacht: „Mist, du hast dieses und jenes vergessen, du musst es unbedingt noch am nächsten Tag erledigen.“ Bevor ich lange darüber nachdenke, und Angst habe, es wieder zu vergessen, schreibe ich es mir inzwischen einfach auf und verbanne das Problem aus dem Kopf. Es klingt so trivial, ist aber sehr effektiv – probiert es aus.

Schlaft gut!

 

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