Home Gadgets CALM – Die Mediations-App die mein Leben verändert hat…

CALM – Die Mediations-App die mein Leben verändert hat…

von Mathias

… zumindest ein bisschen und absolut zum Positiven. Angefangen hat es im September 2018, als ich mal wieder aus Langeweile den App-Store durchstöbert hab. Calm wurde als Top-App im beworben mit sehr vielen positiven, ja teils euphorischen Bewertungen. Da dacht ich mir: „Hey, das probierst du auch mal aus! Das wolltest du eh schon lange mal machen“.

Mediation oder einfach mal runterkommen

Wie die Überschrift schon sagt, geht es um das Thema Meditation. Ich hab in der Vergangenheit schon oft versucht zu meditieren, ein bisschen dem Alltagsstress entfliehen, aber so recht geklappt hat es nie. Vor allem ohne Anleitung. Und genau hier setzt Calm an. Es werden angeleitete Meditationssitzungen mit einer Länge von 3, 5, 10, 15, 20 oder 25 Minuten angeboten, sodass du die jeweils perfekte Länge für deine Zeitplanung auswählen kannst. Und wirklich jeder sollte am Tag ein paar Minuten übrig haben um sich etwas gutes zu tun. Glaubt mir, es lohnt sich.

Die App wird auch seit Jahren immer wieder verbessert und es gibt eine riesige Auswahl an Meditationen und „Sleep-Stories“, sofern man die Premium-Version bucht (59$ pro Jahr).

Was ist in Calm Premium enthalten?

  • Jeden Tag eine Original-Daily Calm
  • Mehr als 100 angeleitete Meditationen zu den Themen Angst, Fokus, Stress, Schlaf, Beziehungen, usw.
  • Unzählige Schlafgeschichten (jede Woche neue Geschichten)
  • Exklusive Musiktitel für Fokus, Entspannung und Schlaf. Und jede Woche kommen neue Titel hinzu.

Warum ich die App inzwischen täglich verwende

Hallo oder eher Ciao Gedankenkarrussell. Und das ist auch mein persönlicher Hauptgrund für tägliche Meditationssitzungen. Ich wollte nicht in der früh aufstehen und mich sofort in die Arbeit stürzen, wie ich es schon so oft getan habe. Auch das Gedankenkarrusell sollte gestoppt werden, oder zumindest langsamer fahren. Die ersten Minuten des Tages gehören mir. Und was könnte besser passen als sich hinzusetzen (aufrecht, mit geradem Rücken – wie ich gelernt habe) und der netten Stimme von Tamara Levitt zu lauschen. Im sogenannten Daily-Calm führt sie ca. 10 Minuten durch eine Meditation. Begonnen wird mit einer kurzen Einleitung und Atemübungen, gefolgt von Stille und einer Lektion zum Abschluss. Der Name lässt schon vermuten, dass es sich hier um täglich wechselnde Übungen handelt.

Zusätzlich gibt es auch noch über 100 angeleitete Meditationen für einen besseren Umgang mit Angst, eine bessere Stressbewältigung und einen erholsameren Schlaf.

Geduldig bleiben – Achtsamkeit üben

Aller Anfang ist schwer, aber danach wird es umso besser. Zuerst habe ich mir wirklich schwergetan mich zu konzentrieren und am Ball zu bleiben. Die Gedanken schweifen ab und man überlegt plötzlich wem man heute noch alles eine E-Mail schicken muss, oder ob das Dachfenster auch wirklich geschlossen ist, nachdem es ja gerade begonnen hat zu regnen. Halb so schlimm, habe ich gelernt. Das ist ganz normal. Wichtig ist nur, dass man die Gedanken ziehen lässt, wie Wolken am Himmel und anschließend die Konzentration wieder auf den Atem lenkt. Je öfter ich meditiert habe umso besser ging es. Ganz abschalten konnte ich es zwar noch nicht, aber es wird immer weniger. Übung macht den Meister. Wie soll ich etwas in ein paar Monaten können, wofür andere Jahre brauchen.

Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens. Das Gegenstück zur äußeren Stille ist innere Stille jenseits der Gedanken.

Eckhart Tolle
Gedanken sind wie Wolken. Sie kommen und gehen. Achtsamkeit lehrt uns im Moment zu leben und Gedanken als Beobachter wahrzunehmen.

Es tut gut zu meditieren

Die ersten positiven Effekte haben sich bei mir nach ca. zwei Wochen eingestellt. Ich wurde ruhiger und weniger gestresst und habe gelernt meinen Gedanken weniger Raum zu geben und achtsamer zu leben. Und das nach fünf Monaten. Wow! Inzwischen habe ich die Mediation fest in meinen Tagesablauf eingebaut und werde es in Zukunft auch garantiert beibehalten. Es spielt übrigens auch keine Rolle zu welcher Uhrzeit ihr meditiert, aber es ist besser sich einen Rhytmus anzugewöhnen.

Ich kann nur jedem empfehlen die App mal auszuprobieren und ein paar Minuten pro Tag sich selbst zu gönnen, ganz ohne Ablenkung

Wer sich wie ich leicht von äußeren Einflüssen ablenken lässt, dem empfehle ich sich nach Noise-Cancelling-Kopfhörern umzusehen. Ich verwende welche von Taotronics.

Seid Geduldig mit euch selbst, der Rest kommt von allein.

Ich stehe in keiner Verbindung zu der App. Es handelt sich hier nur um einen persönlichen Erfahrungsbericht.

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