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Rituale nach dem Aufstehen – besser in den Tag starten

von Mathias

Wir haben nachfolgend einige Tipps zusammengestellt, die euch helfen sollen, nach dem Aufstehen, besser und bewusst in den Tag zu starten, Stress zu vermeiden und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Ein halber Liter Wasser gleich nach dem Aufstehen.

Um den Flüssigkeitsverlust über Nacht auszugleichen, solltest du direkt nach dem du das Bett verlassen hast ca. einen halben Liter Wasser trinken. Das kurbelt den Stoffwechsel an, hilft dem Körper Giftstoffe auszuscheiden und dich besser zu konzentrieren (das Gewebe in deinem Gehirn besteht zu 75% aus Wasser). Logisch oder? Ich stelle mir am Abend zum Beispiel immer eine Flasche stilles Wasser ans Bett und trinke in der Früh noch halb im Liegen die Hälfte aus. Ich fühle mich danach gleich viel wacher und frischer – und mir fällt das Aufstehen wesentlich leichter. Einmal zur Routine geworden will man darauf auch nicht mehr verzichten. Probiert es doch am Besten selbst aus. Es lohnt sich!

Sich aufrichten und auf die Bettkante setzen

Wer kennt es nicht: Der morgen ist komplett durchgetaktet und jede Minute kostbar. 10 Minuten im Bad, 10 Minuten fürs Frühstück, 5 Minuten die letzten Posts bei Facebook checken und dann sofort ab in die Arbeit. Dazwischenkommen darf da natürlich nichts, sonst bricht der totale Stress aus. Mein Tipp für einen guten Start in den Tag: Stellt euch den Wecker einfach fünf bis zehn Minuten früher, trinkt Wasser und setzt euch an die Bettkante. Geht gedanklich durch, was euch der Tag bringen wird, was ihr so geplant habt oder meditiert kurz für euch selbst. Meditieren kann übrigens jeder lernen -dazu gibt es sehr viele gute Seiten im Internet. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich dadurch wesentlich entspannter aufstehe und nicht in Hektik ausbreche. Wenn ich das nicht mache, zieht sich der Stress durch den ganzen Tag und die Laune ist nicht unbedingt die Beste. Noch empfehlenswerter ist dieses Buch, das ohne viel Leseaufwand schnell und effektiv Einblick in einfach, erste Übungen zur schnellen Selbstentspannung bietet.

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Die Hoffnung des ganzen Jahres – der Frühling. Die Hoffnung des Tages – der Morgen.

Japanisches Sprichwort

Sport am Morgen

Leichter gesagt als getan, aber extrem effektiv um morgens in die Gänge zu kommen. Es muss kein Crossfit-Workout sein um den Kreislauf anzukurbeln. 20 Minuten Joggen in moderatem Tempo reichen dazu vollkommen aus. Am besten du legst dir die Sportkleidung am Tag davor zurecht, um nur noch reinschlüpfen zu müssen. Da der Körper über Nacht keine Nahrung aufgenommen hat, sind seine Glykogenspeicher ziemlich leer. Er schaltet auf den Fettstoffwechsel um und die überflüssigen Pfunde purzeln. Wenn ihr es schafft, das zur Routine werden zu lassen, werdet ihr schon bald merken wie frisch und wach ihr tagsüber seid. Positiver Nebeneffekt: Die Wampe schrumpft 🙂
Ich persönlich bin Abends meistens zu Müde um Sport zu treiben, deshalb ist es für mich die optimale Alternative. Wichtig dabei: Nicht gleich unter druck setzen. Fangt damit langsam an und nehmt euch die Zeit dafür. Zwei bis drei mal Sport pro Woche reicht vollkommen aus.

Sich Zeit fürs Frühstück nehmen

Wir wissen alle, wie wichtig ein gesundes und ausgiebiges Frühstück ist- das brauch ich euch nicht erzählen. Wir bekommen das ja täglich und tausendfach in Fitness-Zeitungen vorgebetet. Ob ihr lieber Müsli oder Vollkornbrot esst, ist natürlich euch überlassen. Ich kann euch dabei nur empfehlen, dass ihr euch auch entsprechend Zeit lasst. Das bedeutet nicht, in letzter Sekunde ein Brot zu schmieren und es zwischen Tür und Angel reinzustopfen -oder beim Bäcker nebenan auf die bewährte Butterbreze zurückzugreifen. Setzt euch hin, lest Zeitung (es soll Leute geben die das noch machen) oder hört von mir aus Radio. Das Smartphone kann auch ruhig mal in der Tasche bleiben, denn das bekommt tagsüber sowieso mehr als genug Beachtung. Ihr werdet sehen, dass ihr wesentlich entspannter in den Tag startet und der Körper nicht sofort gestresst wird. Für mich ist es eines der wichtigsten Rituale nach dem Aufstehen.

 

Fotos: Tom Bauer

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